Hitze und Probleme

In Deutschland aber auch in vielen anderen Ländern herrscht momentan ein recht heisses Wetter. So werden vor allem über Nordostskandinavien Temperaturen jenseits der 30 Grad gemessen. Das gleiche gilt auch immer wieder in Deutschland. Dabei kommt es leider aber auch immer wieder zu Problemen.

Die Grafik der Maltheser zeigt, wie man einen Hitzschlag oder eine Hitzeerschöpfung erkennt. Denn eine sollche Situation kann auch mal schnell gefährlich werden. Vor allem Menschen die zuwenig trinken oder aber auch ohne Schutz in der prallen Sonne stehen oder arbeiten sind gefährdet. Jedoch auch zu warme Räume können zum Problem führen.


Hitze kann aber auch im Strassenverkehr zu einem grossen Problem werden. In der prallen Sonne können sich Fahrzeuge gefährlich aufheizen und zur einer lebensbedrohlichen Falle für Kinder und Tiere werden wenn diese unbeobachtet in einem Auto zurück lässt.

Wir sehen anhand der Grafik, der Ärzte-Zeitung wie rasch sich ein Fahrzeug erwährmen kann. Selbst bei 20 Grad können innerhalb 60 Minuten schon über 40 Grad erreicht werden und bei 30 Grad kann dieses schon nach gerade mal 20 bis 30 Minuten passieren. Die Aussentemperaturen werden immer im Schatten gemessen und daher sind Temperaturen in der prallen Sonne unbrauchbar. Daher werden die Auswirkungen der Temperaturen völlig unterschätzt und durch Unachtsamkeit oder aber bei manchen mit purer Absicht und Faulheit werden Fahrzeuge für Kinder und Tiere zur Hitze- oder gar Todesfalle. Immer wieder müssen Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehren ausrücken um eingeschlossene Kinder oder Tiere aus überhitzten Autos zu befreien und manchmal kommt selbst diese schnelle Hilfe zu spät.

Wie wir an dieser Grafik erkennen können, können auch Tiere einen Hitzschlag bekommen und sollten daher bei heissem Wetter beobachtet werden und nicht bei praller Sonne hinaus geschickt werden. Im übrigen können Tiere sogar Sonnenbrand bekommen.


Bei besonders heissen Tagen sollte man es so machen wie die Südländer, wie z.B. die Spanien. In der heissesten Zeit des Tages wird eine Siesta gehalten. Dabei sorgt man dafür, das man sich in der prallen Hitze und Sonne nicht überanstrengt. Nun bei der arbeitenden Bevölkerung wird das natürlich schwer. Vor allem Bauarbeiter im Strassenbau oder Dachdecker aber auch andere Gewerke bekommen schnell Probleme. Der Asphalt auf den Strassen kann sich mal schnell auf über 50 Grad aufheizen. Das bedeutet auch für Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr bestimmte Gefahren. Denn diese Menschen müssen mit Uniformen arbeiten und Feuerwehren mit der Schutzausrüstung. Bestimmte chemische Güter können auf heissem Asphalt aufgrund niedriger Zündtemperaturen zur Gefahr werden.


Ein weiteres Problem ist die anhaltende Trockenheit in einigen Gebieten. Wir sehen anhand des Dürremonitors, das es einige Gebiete in Deutschland gibt, die unter einer aussergewöhnlichen Dürre leiden. Einige Flüsse haben bereits deutliches Niedrigwasser, was sich auch auf die Binnenschifffahrt auswirkt. Zudem zeigt sich dieses in einer hohen Waldbrandgefahr. Die linke Grafik ist vor allem für Flachwurzler ein Problem. Diese werden bei längerer Trockenheit gelb bis braun, so wie z.B. Gras. Die rechte Grafik zeigt die Situation in einer höheren Tiefe was zum Beispiel Laubbäume betrifft. Somit treten durch heiss gelaufenen Erntemaschinen oder anderen Fahrzeugen aber auch durch Unachtsamkeit zu Flächenbränden und Waldbränden. daher ist z.B. das Rauchen in Wäldern verboten. Viele Grillplätze wurden sogar schon gesperrt. Auch die Brandgefahren in Gebäuden oder Scheunen steigt bei der Hitze deutlich an und fordert oftmals den Einsatz der Feuerwehr.

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