Weisse Weihnacht 2018 ?

Mit ganz weinigen Modellen kann man derzeit auf das Weihnachtswetter schauen. Jedoch liegt der Vorhersagebereich im Langfristbereich und somit gibt es noch erhebliche Unsicherheiten. Dieses zeigen auch die Ensembles vom amerikanischen und dem europäischen Globalmodell. Daher ist derzeit nur wenig sicher eine genaue Aussage zu treffen aber dennoch habe ich mal nachgeschaut wie der Trend wohl sein wird.

Nach erster Durchsicht der Karten zeigt sich womöglich dieses Bild. Zwischen Nordosteuropa und den Azoren könnte sich eine Tiefdruckrinne aufbauen in der eine Frontalzone eingebettet ist und verschiedene Tiefdruckgebiete miteinander verbindet. Dabei wird je nach Lage der Frontalzone milde Luft nach Deutschland geführt oder auch kältere Meeresluft. Dabei zeigen die Ensembles überwiegend positive Temperaturen mit Mittelwerten von 2 bis 5 Grad eventuell sich sogar bis zu 9 Grad möglich. Hinzu kommt, das es auch eine gewisse Möglichkeit für die Entwicklung eines Sturmtief gibt. Derzeit lässt sich nur wenig in die Langfrist schauen weil die meissten Wettermodelle nur 5 bis 10 Tage in die Zukunft gehen, was wir die Mittelfrist nennen. Der zeitraum zwischen 240 Stunden und 300 Stunden ab dem Modelloutput nennt man auch gerne die erweiterte Mittelfrist und Beginn der Langfrist. Je weiter man vom Modelloutput zeitwlich vorraus schaut desto unsicherer werden die Berechnungen so das es noch abzuwarten bleibt wie es nun genau wird.

Nach aktuellem Stand der Wettermodelle sieht es für Weisse Weihnacht eher mau aus und das sogar in den Mittelgebirgen. Jedoch ist Schgnee auch noch nicht auszuschliessen. Glaubt man dem amerikanischen Modell könnte ein Norditalientief in den Alpen und im Alpenvorland einiges an Niederschlag bringen. Im allgemeinen gilt das die Chancen wie immer in den Höhenlagen am höcsten sind.

Selbst für uns in Thüringen sieht es nicht gerade sonderlich gut aus. Die höchsten Chancen stehen natürlich in den Hochlagen des Thüringer Waldes und der Rhön sowie dem Thüringer Schiefergebirge oder auch in den Erhebungen des Eichsfeld. Dennoch ist auch hier mit dem Ausbleiben des Schnees zu rechnen. Wie jedoch oben bereits erwähnt gibt es bei der langen Zeitspanne noch sehr grosse Unsicherheiten.

Schlusswort

Wie ja bereits mehrfach erwähnt ist aufgrund der noch langen Zeitspanne eine sichere Prognose zum Weihnachtswetter fast schon unmöglich und grenzt schon an den berühmten Blick in die Glaskugel. Dennoch kann man zuminestens mal drau schauen wie sich die Modellwelt zu diesem Thema entwickelt. Als Grundlage dienten die Globalmodelle GFS ( Auflösung 22km ) und das Ensemble von ECMWF. Wir sehen anhand der Auflösung des amerikanischen Globallmodells GFS das es doch sehr grobmaschig ist und daher ist eine gesicherte Prognose erst in der Kurzfrist +72 h möglich mit den deutlich hoch aufgelössten Wettermodelle die die Topografie und somit die Mittelgebirge besser erkennen können.

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