Niedrige Bodenfeuchte im Orlatal

Derzeit herrschen in vielen Regionen erhöhte Risiken bei Bodenfeuern und Waldbränden. Das dieses nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigen meine heutigen manuellen Messungen und zum Schluss der Vergleich mit der Grafik des deutschen Wetterdienstes.

Die erste Messung haben ich an einem mit Sonne beschienenen Südwestrand eines Waldes gemacht und man sieht den Zeiger weit links was bedeutet, das der Boden hier sehr trocken ist. Hierbei hat das Messgerät um 10 % in 5 cm Tiefe gemessen.

Die folgende Messung folgte im Nadelwald im Schatten und auch hier habe ich selbst in 10 cm Tiefe nur eine Feuchte von 15 % festgestellt. Das bedeutet das die Waldbodenoberfläche extrem trocken ist.

Dann folgte eine Messung an einem Grasacker in 10 cm Tiefe in praller Sonne und hier zeigte das Messgerät knapp 30 % Feuchte an was dennoch sehr wenig ist.

Dann habe ich zum Schluss eine Messung im Gras an einem Baumbestand zwischen zwei Feldern durchgeführt. Diese Ecke liegt zu 75 % des Tages im Schatten und auch hier ergab das Ergebniss in 10 cm Tiefe gerade mal 30 % Feuchte.

Vergleich mit der offiziellen Wetterstation des deutschen Wetterdienstes in der Region

Hier sieht es teils sogar noch etwas extremer aus mit unter 10 % der unteren 20 cm. Die 50 % werden erst unterhalb 30 cm gemessen. Wir sehen das der letzte Niederschlag um den 14. April gefallen ist und danach gab es nur noch Verdunstung ein kein Regennachschub.

 

Die Prognosen bis zum 30.4 liegen noch auseinander aber die meissten Modellrechnungen liegen zwischen 15 und 25 mm was nocht gerade die Welt ist. Allerdings können mögliche Schauer und Gewitter ab der Wochenmitte punktuell mehr Niederschlag bringen.

 

Das nächste Problem ist der Wind. Dieser nimmt ab Montag stetig zu und Dienstag sind in Böen mehr als 50 km/h drin was zu Staubverwehungen führen kann. Bei Bränden kann sich der Wind ebenfalls sehr negativ auswirken in dem sich Feuer rasant ausbreiten kann. Das bedeutet natürlich das die Waldbrandgefahr und die Graslandfeuergefahr weiterhin hoch ist.

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